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R-Drive Image Tutorials


Image einer oder mehrerer Partitionen erstellen

Die Hauptfunktion von R-Drive Image ist die Erstellung von Imagedateien. Diese können entweder auf einem Datenträger (Festplatte, Netzlaufwerk) oder einer bzw. mehreren DVD(s) gespeichert werden. Der Vorgang geht schnell und einfach.

Wählen Sie bei der Aktionsauswahl den Punkt „Image erstellen“.

Wählen Sie die Partition aus, die Sie sichern wollen. Sie können auch mehrere Partitionen oder eine ganze Festplatte in eine Imagedatei sichern.

Wenn  Sie das Image auf eine Festplatte sichern wollen, dann wählen Sie hier das Laufwerk in der Liste aus und geben Sie unten den Dateinamen an.

Wenn Sie das Image direkt auf eine oder mehrere DVDs brennen wollen, dann wählen Sie das DVD-Laufwerk aus und geben Sie unten den Dateinamen an.

Folgende Einstellungen stehen zur Verfügung:

Imagedatei direkt nach der Erstellung prüfen – Direkt nach dem Erstellen wird geprüft, ob die Datei richtig erstellt wurde oder Fehler enthält.

Image-Komprimierungsfaktor – Hier wählt man zwischen „Schneller“ (schnelle Imageerstellung,  größere Dateien) und „Kleiner“ (kleinerer Dateigröße, langsamere Imageerstellung). Der beste Wert ist bereits eingestellt und es bringt in der Regel nicht viel, die Dateien noch kleiner erstellen zu lassen. Sie sehen dies am Wert rechts „Geschätzte Größe“, der sich kaum ändern wird.

Backup-Typ - Hier sollten Sie „Nur tatsächliche Daten sichern“ auswählen, da dies zu kleineren Dateien führt. Die Option „Sektor-für-Sektor-Backup“ ist nur für die Kompatibilität mit älteren Versionen von R-Drive Image gedacht, denn beide Methoden sichern alle Daten der Partition.

Image-Teilgröße – Wenn Sie die Datei später selbst auf DVDs oder andere kleinere Datenträger kopieren wollen, dann können Sie hier eine bestimmte Größe auswählen. Ansonsten wird mit der Option „Auto“ beim direkten Brennen auf CDs oder DVDs automatisch die richtige Größe gewählt und beim Sichern auf eine Festplatte wird nur eine Datei erzeugt.

Kennwort – Sie können die Imagedatei mit einem Kennwort versehen, damit nicht jeder Zugriff darauf erhalten kann.  Der Schutz ist nur relativ gering.

Beschreibung – Hier können Sie einen Text eingeben, der das Image beschreibt.

Snapshot-Anbieter - Die Snapshot-Dienste ermöglichen es, auch die offenen Dateien einer Systempartition oder andere offenen Dateien zu sichern. Sie sollten daher einfach einen dieser Dienste auswählen. Wenn Sie mehrere Anbieter auswählen wird der erste verwendet. Sollte dieser Dienst nicht funktionieren, dann wird der nächste verwendet.

Systemanwendungen benachrichtigen – Der Windows Volume Snapshot-Dienst bietet die interessante Option, die Systemanwendungen zu benachrichtigen, dass ein Snapshot erstellt wird. Dies führt dazu, dass die Auslagerungsdatei pagefile.sys und die Datei hibernate.sys nicht in das Image der Systempartition aufgenommen werden, wodurch dieses deutlich kleiner wird.

Datenträgerlesefehler ignorieren (beschädigter Sektor) – Wenn die Festplatte, die Sie in die Imagedatei sichern wollen, bereits einen physikalischen Schaden hat, dann können Sie diese Option aktivieren, damit sich Sicherung überhaupt erfolgen kann, denn sonst wird R-Drive Image die Sicherung abbrechen, wenn eine Fehler auftritt.

Hinweis: Woran erkennt man einen physikalischen Schaden eines Datenträgers?
Wenn es öfter zu  Lesefehlern kommt oder das Lesen bestimmter Dateien sehr lange dauert, dann sind dies Hinweise auf einen physikalischen Schaden des Datenträgers. Einzelne Sektoren des Datenträgers lassen sich dann nicht mehr richtig magnetisieren und mit Daten bespielen. Dies betrifft anfangs meist nur wenige Sektoren, aber es ist wahrscheinlich, dass sich das Problem verstärkt und immer größere Bereiche des Datenträgers davon betroffen sein werden. Dieser sollte daher möglichst schnell gesichert und dann ausgetauscht werden.

Backup-Hilfsanwendungen – Vor und nach dem Erstellen eines Backups kann eine Anwendung aufgerufen werden. Sollen mehrere Anwendungen aufgerufen werden, dann kann hierfür eine Batchdatei verwendet werden.

Hinweis: Was ist ein Snapshot?
Das englische Wort „Snapshot“ wird mit „Schnappschuss“ übersetzt und meint eine Momentaufnahme eines Datenträgers. Bei einem laufenden Windowssystem werden ständig Daten gespeichert, z.B. auch die Auslagerungsdatei oder Zwischenspeicherungen von Dokumenten usw.  Oft ist es aber wünschenswert oder gar notwendig, dass alle Dateien zum gleichen Zeitpunkt gesichert werden. Dies wird hier als „Snapshot“ bezeichnet.

Dieser Dialog erscheint nur, wenn Sie direkt CDs/DVDs brennen.

Folgende Einstellungen stehen zur Verfügung:

Bootbare Version von R-Drive Image einschließen – Diese Option ermöglicht es, die Bootversion von R-Drive Image und die Imagedatei auf die DVDs zu brennen. Sie haben dann immer auch die richtige Bootversion für Ihr Image zur Hand.

SchreibgeschwindigkeitBelassen Sie die Voreinstellung „Maximum“, es sei denn Sie haben Probleme beim Schreiben des Mediums.

Schreibmethode - Belassen Sie die Voreinstellung „Direkt“, es sei denn Sie haben Probleme beim Schreiben des Mediums.

Sie können hier noch einmal die vorgesehenen Aktionen prüfen und klicken dann auf „Start“.

Skript in Zwischenablage – Hiermit wird die Befehlsfolge des soeben erstellten Vorgangs in die Zwischenablage kopiert, so dass Sie damit beispielsweise ein Skript erstellen können, um R-Drive Image über die Befehlszeile zu starten.

Der Vorgang hat begonnen. Die geschätzte Restzeit wird angezeigt.

Nach dem erfolgreichen Erstellen der Imagedatei gibt R-Drive Image eine entsprechende Meldung aus.



Tutorials

Informationen

Plattformen:
 · Windows 10 / 8 / 7
 · Windows XP/2003/Vista/2008
 · Microsoft Server 2012
 · 32- und 64-Bit-Windows

Sprachen: Deutsch und Englisch

Preise: ab 49,95 EUR (inkl. MwSt.)

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