Datenrettung JBOD

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Aspirin
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Datenrettung JBOD

Beitrag von Aspirin » 1. Sep 2010 11:27

Hallo,

ich bin Privatmensch, also kein kommerzielles Interesse.
Ich habe ein LG NAS mit 4 Stck. WD 2 TB Platten, also etwa 8 TB.
Die habe ich als JBOD konfiguriert, weil ich mit RAID 0 schon einmal Probleme hatte und so dachte, die einzelnen Daten von den einzelnen Platten besser retten könnte im Falle eines Falles.
Die Daten sind nicht besonders wichtig, insgesamt sind etwa 4 TB benutzt.
Es handelt sich um Dokumentationen aus Geschichte, Weltgeschehen pp. wie beispielsweise 11. September, Pyramiden usw..
Die Datenrettung läge mir deswegen schon am Herzen, weil ich nicht alle Dokus erneut bekommen könnte bzw. unendlich lange daran sitzen würde, wahrscheinlich bedeutend länger als bei einem Rettungsversuch.
Das Betriebssystem des NAS ist offensichtlich Linux, möglicherweise eine spezielle Version von LG.
Die Daten sind katalogisiert, also Name, Grösse, Erstelldatum, Kommentare usw. mit WhereIsIt erfasst.
Nach einem Firmwareupdate schreibt das NAS immer nur "checking quotas" dann automatischer Neustart und die Schleife beginnt von vorne.

Ich habe auch ein Festplattengehäuse für 4 Festplatten von ICY mit einem eSATA-Anschluss per Portmultiplier.
Ich habe auch einen speziellen RAID-Controller, der Portmultiplying beherrscht.
Ich kann alle vier Platten gleichzeitig im Explorer erkennen.

Kann ich mit R-Studio einen Rettungsversuch starten und wenn ja, wie?
Vielen Dank im Voraus

Aspirin

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Re: Datenrettung JBOD

Beitrag von Support » 1. Sep 2010 13:50

Was sehen Sie denn auf den Festplatten, wenn Sie diese im Explorer öffnen?

So wie ich JBOD verstehen, sind die Dateien einfach auf den Festplatten verteilt. Sie können daher einfach mit der Testversion eine der Festplatten scannen. Sofern es sich um eines der unterstützten Dateisysteme wie NTFS, FAT, EXT, UFS oder HFS handelt, wird R-Studio die Dateien finden.

Auch mit der Testversion können Sie einen Doppelklick auf viele Dateinarten machen und sehen den Inhalt in einer Vorschau. Damit können Sie gut überprüfen, ob die Dateien brauchbar sind, bevor Sie R-Studio kaufen.

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Re: Datenrettung JBOD

Beitrag von Aspirin » 2. Sep 2010 00:50

Hallo, erst einmal vielen Dank für die schnelle Antwort.
Was sehen Sie denn auf den Festplatten, wenn Sie diese im Explorer öffnen?
Ich sehe im Explorer nichts, der RAID-Controller zeigt mir die 4 Platten an.
Dann kann ich in der Datenträgerverwaltung die Platten sehen, es scheint EXT3 zu sein.
So wie ich JBOD verstehen, sind die Dateien einfach auf den Festplatten verteilt. Sie können daher einfach mit der Testversion eine der Festplatten scannen. Sofern es sich um eines der unterstützten Dateisysteme wie NTFS, FAT, EXT, UFS oder HFS handelt, wird R-Studio die Dateien finden.
Ich war auch der Meinung, dass sie einfach verteilt wären, deswegen hatte ich früher ja auch von RAID 0 auf JBOD umgestellt - dem scheint zumindest teilweise nicht so zu sein. Die LAN-Geschwindigkeit ist eh nicht relevant, (wegen RAID 0) der eingebaute Prozessor soll lt. LG eh gedrosselt sein, weil im GB-Netz ein miserabler Durchsatz ist (höchstens 300 MhHz statt 1 GHz, verglichen mit Rechner zu Rechner).
Bei einem ersten Test wurden Dateien gefunden, die über die Partitionsgrössen hinaus gehen. Übertrieben gesagt, beginnt (bei 2TB Platten) die Datei bei 1,9 TB, ist z.B. 500 GB gross und endet demnach bei 2,4 TB.
Auch mit der Testversion können Sie einen Doppelklick auf viele Dateinarten machen und sehen den Inhalt in einer Vorschau. Damit können Sie gut überprüfen, ob die Dateien brauchbar sind, bevor Sie R-Studio kaufen.
Ich habe R-Drive mal als Testversion installiert und bei der 64-Bit Version NUR Theater gehabt. Windows 7 Professional hat dauernd neu gestartet - mitten im Scan.
Da auf dem Rechner ein Wechsellaufwerk ist, habe ich einfach nur die Betriebssystemplatte getauscht und Windows 7 Professional 32 Bit installiert und dort dann R-Drive getestet.
Es werden meine Beschreibungsdateien, die sich auf den Platten befinden, nicht oder nur mit Kauderwelsch-Inhalt angezeigt.
Ich habe mal eine AVI getestet - nichts, .JPG -> halbe Bilder und Bildschirmrauschen. Eine .ISO scheint mit UltraISO angesehen funktioniert zu haben, die anderen Dateien im gleichen Verzeichnis nicht. Die Beschreibungsdateien heissen alle 'file_id.diz' weil ich früher eine Mailbox hatte und das übernahm. WhereIsIt liest die auch automatisch ein.
Wie ich gesehen habe, kann man "Filetypes.XML" definieren und das Gleiche auch mit RAID machen (wegen JBOD) - nur wie.
Es ist zwar erklärt, mir wären Beispieldateien aber wesentlich hilfreicher.

Gruss

Aspirin

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Re: Datenrettung JBOD

Beitrag von Support » 2. Sep 2010 08:19

Sie nehme an, Sie meinen das Produkt "R-Studio", denn Sie schreiben "R-Drive".

Wenn Bilder grundsätzlich nur in Teilen, Streifen oder ähnlich zu sehen sind, dann wurden die Dateien wie bei RAID 0 über die Festplatten vertreilt. Wie man diesen Verbund dann in R-Studio einbindet kann ich so aus dem Stehgreif nicht sagen, da ich noch nie mit einem JBOD zu tun hatte. Ich informiere mich aber und melde mich dann wieder.

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Re: Datenrettung JBOD

Beitrag von Aspirin » 2. Sep 2010 10:19

Hallo,
Sie nehme an, Sie meinen das Produkt "R-Studio", denn Sie schreiben "R-Drive".
'tschuldigung, ja, ich gebe Ihnen Recht. :oops:
Wenn Bilder grundsätzlich nur in Teilen, Streifen oder ähnlich zu sehen sind, dann wurden die Dateien wie bei RAID 0 über die Festplatten vertreilt. Wie man diesen Verbund dann in R-Studio einbindet kann ich so aus dem Stehgreif nicht sagen, da ich noch nie mit einem JBOD zu tun hatte. Ich informiere mich aber und melde mich dann wieder.
Ok, vielen Dank für Ihre Bemühungen.
Vielleicht schaffe ich es ja dank Ihrer Hilfe doch noch innerhalb meines Urlaubs - der Freitag endet.

Schönen Tag noch

Aspirin

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Re: Datenrettung JBOD

Beitrag von Aspirin » 16. Sep 2010 13:07

Hallo,

hat sich in der Zwischenzeit schon etwas ergeben?

Ich habe es momentan aus Zeitgründen auf Eis gelegt.

Zwischenzeitlich habe ich mir auch R-Studio gekauft, wenn das nicht klappt - Pech gehabt.

Schöne Grüsse

Aspirin

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Re: Datenrettung JBOD

Beitrag von Support » 17. Sep 2010 12:09

Der Hersteller hat mich darauf verwiesen, dass bekannt sein muss, in welcher Form das RAID aufgebaut war. Offensichtlich ist es ja nicht ein einfaches Aneinanderreihen von Festplatten, so wie ich JBOD verstehen würde, sondern jede Datei scheint auf die HDs verteilt zu sein, so wie bei einem RAID 0. Dann ist es unabdingbar, den Aufbau zu kennen. Wären die HDs nur einfach zu einer großen Partition hintereinandergeschaltet, dann müsste die Datenrettung einer einzelnen HD mit R-Studio gute Ergebnisse liefern.

Der erste Schritt muss in solch einem Fall die Beschaffung der Basisinformationen sein, also welches Dateisystem wurde verwendet und wie wurde das JBOD aufgebaut und konfiguriert. Diese Informationen findet man in der Dokumentation des Herstellers oder fragt beim Hersteller nach. Das einfach nur auszuprobieren wird schwer werden.

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