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Einstieg in die wichtigsten Funktion von
  Directory Opus

Basiert auf Version 8.

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Directory Opus 9 ist bei uns exklusiv als deutsche Version verfügbar.

Tutorial zu den neuen Funktionen von Directory Opus 9 »Webseite TIPP

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Directory Opus 9 arbeitet unter
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Die Neuheiten von Directory Opus 9 von Leo Davidson. TIPP

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English Die englischen Tutorials gibt es direkt beim Autor: Neuheiten, Einführung

Autor

Leo Davidson (Webseite) - englische Version

  • Deutsche Übersetzung von Markus Nerding

Opus beinhaltet viele Tools, Modi und einige Kniffe, die Sie staunen lassen werden. In diesem Bereich finden Sie die gravierenden Merkmale von Opus.

Dual-Lister

  Zusätzlich zu dem Verhalten, wie Sie es vom normalen Windows-Explorer gewohnt sind, haben Sie auch noch den Dual-Lister-Modus, in dem Sie zwischen den Listern mit einem Schalter in der Werkzeugleiste oder per Hotkey umschalten zu können. Die Dual-Lister verhalten sich wie herkömmliche Explorer-Fenster. Sie können horizontal oder vertikal angeordnet werden. Das Umschalten zwischen den Ansichten erfolgt einfach per Schalter. Somit können Kopier- und Verschiebevorgänge, bei denen Sie normal mehrere einzelne Fenster auf dem Desktop haben, leicht in den beiden Listern in einem einzigen Fenster erledigt werden. Ein Lister dient hierbei als Quelle und der andere als Ziel. Sie können so viele Fenster mit Dual-Listern öffnen wie Sie wollen und auch unterschiedliche Listeranordnungen in den einzelnen Fenstern auswählen. Ebenfalls funktioniert Drag&Drop zwischen den einzelnen Fenstern, wie Sie es vom normalen Explorer gewohnt sind. 
Die beiden Lister können verschiedene Ordner anzeigen

Wenn das Andocken von Listern in den Optionen aktiviert ist können Sie zwei verschiedene Lister zu einem zusammenfügen. Zudem können Sie einen Doppellister in zwei einzelne teilen, indem Sie sie einfach auseinander ziehen. Außerdem gibt es Schalter und Hotkeys, um einen Lister zu verdoppeln oder zwei Lister den Platz tauschen zu lassen. Sie können Funktionen einrichten, die z.B. durch Doppelklick mit der mittleren Maustaste den Inhalt des angeklickten Verzeichnisses des einen Listers im anderen öffnen. Diese Funktionen sind vor allem dann sehr nützlich, wenn Sie an verschiedenen Unterverzeichnissen arbeiten. Oft ist eine derartige Vorgehensweise der Navigation über einen Baumansicht vorzuziehen.

Wie Ihnen vielleicht aufgefallen ist, finden Sie in meinen Screenshots nicht viele Baumansichten, da ich sie nicht mag. Wollen Sie sie jedoch benutzen, so gibt Ihnen Opus eine Vielzahl an Möglichkeiten, z.B. einen Verzeichnisbaum für beide Lister, für jeden einen eigenen und andere. Sie können zudem auswählen, bei welchem Level der Baum beginnt und wie viel Objekte dort angezeigt werden. Die Optionen für den Anfangspunkt sind: Desktop, Arbeitsplatz, ein bestimmtes oder nur das aktuelle Laufwerk.

Wie auch der Doppelbaum, zeigt Ihnen dieses Bild einstellbare Hilfen.


Laufwerk- und Go-Schaltflächen

 

Opus bietet die Möglichkeit Laufwerks-Schaltflächen wie auch andere Schalter, die Sie direkt zu bestimmten Ordnern im System bringen, auf der Werkzeugleiste abzulegen. Dies ist besonders für eine schnelle Navigation wichtig. 

Feste und mobilen Laufwerke sind unterteilt

Die Werkzeugleiste generiert dynamisch eine Liste aller im System befindlichen Laufwerke. Sie werden automatisch hinzugefügt und wieder entfernt, wenn dies nötig ist. Wenn ein neues Netzlaufwerk verbunden wird oder ein USB-Kartenleser angeschlossen wird, erscheint dieser sofort in der Werkzeugleiste und ist fertig zum Benutzen. Sie können mehrere Sätze von Schaltern haben und es ist möglich jeden nach Laufwerksbuchstaben oder Laufwerkstypen zu filtern. In der Dual-Lister-Ansicht werden die Quellen standardmäßig im linken Lister geöffnet. Sie können jedoch mit einem Rechtsklick auf das Laufwerk dieses im rechten Lister öffnen.



Betrachter und ihre Fenster

 

Opus beinhaltet bereits einen kleinen Bildbetrachter. In diesen Modus können Sie immer dann umschalten, wenn es nötig ist, um sich einige Dateien in einer Vorschau zu betrachten. Da dessen Fenster an das normale Explorerfenster angekoppelt ist, ist eine Betrachtung der Dateien viel einfacher möglich als wenn sich bei jedem Klick auf eine Datei eine neue Anwendung mit eigenem Fenster öffnet und der Desktop überflutet wird. 

Ein animiertes GIF wird angezeigt

Selbstverständlich können Sie auch einen eigenständigen Betrachter in einem eigenem Fenster öffnen. Dieser kann zudem eine Vollbildansicht und eine Slideshow enthalten. Viele Opus-Benutzer stellen fest, dass mit diesem eingebauten Tool keine speziellen Bildbetrachtungsprogramme mehr notwendig sind, da die gebotenen Funktionen für die meisten Aufgaben vollkommen ausreichen. Zwischen dem internen und einem externen Betrachter müssen Sie allerdings selbst wählen.

Das eigenständige Betrachterfenster

Genau wie zur Betrachtung von Bildern, wie Sie es sicherlich erwartet haben, kann der Betrachter in Opus auch Office-Dokumente, Flash-Animationen, Webseiten oder Filme anzeigen. Es sei auch gesagt, dass Opus Transparenzen und Alpha-Kanäle für PNG, TGA und GIF beherrscht und auch Photoshop PSD-Dateien anzeigen kann, ohne dass die Software von Adobe installiert sein muss. Vorraussetzung ist jedoch, dass die Dateien mit Vorschaufunktion abgespeichert wurden. Für Fotografen dürfte ebenfalls interessant sein, dass RAW-Formate, wie Sie von High-End-Kameras gespeichert werden, angesehen und konvertiert werden können.

Kein Browser, nur ein Betrachter

Mit dem Betrachter können Sie Bilder in der Größe verändern, drehen, ihre Helligkeit verändern oder sie ausdrucken. Sie können ganze Bilder oder nur Teile in die Zwischenablage kopieren. So können Sie Opus nutzen, um Bilder zu beschneiden oder Teile von Screenshots zu bearbeiten, denn jedes Bild aus der Zwischenablage kann in Opus eingefügt werden.

Opus besitzt ein integriertes PlugIn-System mit dem es möglich ist zusätzliche Programme und Werkzeuge von Dritten einzubinden. So wird die Funktionalität und die Anzahl der unterstützen Formate nochmals deutlich erhöht. Als Beispiel ist hier ein kompletter Texteditor verfügbar mit dem Sie schnell im Betrachterfenster die ausgewählte Datei bearbeiten können.

Das Quellcode-PlugIn

Genau wie im Betrachterfenster können die PlugIns auch Miniaturansichten z.B. für Texte oder zusätzliche Spalten mit Informationen für neue Dateitypen erstellen. z.B. OGGVorbis oder FLAC-Musikdateien.



Bildkonverter

 

Wenn Sie eine bestimmte gleichbleibende Veränderung an mehreren Bildern vornehmen wollen, bietet Opus eine einfache Möglichkeit. Sie können Bilder vergrößern/verkleinern oder drehen. Das Eingangsformat ist beliebig, solange es von Opus unterstützt wird. Das Endbild kann in BMP, JPEG, GIF oder PNG-Dateien gespeichert werden. Eine Drehung im JPEG-Format ist automatisch verlustfrei. Sie können die Eingangsdatei entweder überschreiben oder einen neuen Namen mit bestimmten Zusätzen für die Datei vergeben. Das ist ideal, um z. B. Bilder für das Internet zu erstellen. 


Eingebaute Bildkonvertierung

Bestimmte Aktionen, die Sie immer wieder benötigen, können Sie auch als Makros in Schaltflächen speichern. Jedes mal, wenn der Ablauf erforderlich ist, brauchen Sie nur noch einmal zu klicken. Eine detaillierte Anleitung finden Sie bei den Beispielen für eigene Schaltflächen. 



Erweitertes Umbenennen

 

Opus hat eine erweiterte Unterstützung für Massenumbenennungen. Die meisten Aufgaben können mit einfachen Wildcards oder "Ersetzen"-Befehlen durchgeführt werden, einige jedoch sind aufwendiger und verlangen die Verwendung von regulären Ausdrücken. Opus unterstützt alle drei, sowie die Fähigkeit Dateien durchzunummerieren.

Wenn Sie in Opus im Dialog für erweitertes Umbenennen sind, können Sie Voreinstellungen ablegen und später wieder aufrufen,ohne die komplexen Ausdrücke jedes Mal wieder neu eingeben zu müssen. Zusätzlich haben Sie noch eine Vorschaufunktion, mit der Sie jede Änderung bereits vor dem Umbenennen ansehen können.

Vorschau der Umbenennung

Wenn Sie bereits ein separates Tool zum Umbenennen besitzen, wird Ihnen diese Funktion Vorteile bringen, denn Sie starten das Tool immer im aktuellen Pfad und müssen nicht erst lange danach suchen. Wie bereits im Kapitel "Benutzerdefinierte Schaltflächen " aufgeführt, können Sie noch mehr Zeit sparen, indem Sie komplexe Umbenennungen, die Sie oft wiederholen, auf eigenen Schaltflächen ablegen und sie mit einem einzigen Klick abrufen.

Das Nutzen von Platzhaltern ist nicht nur beim Umbenennen sondern auch beim Kopieren, Verschieben oder Duplizieren von Dateien möglich. Somit können Sie Dateien in einem Zug umbenennen und kopieren. 



FlatView-Modus

 

Der FlatView-Modus zeigen Ihnen rekursiv alles in einem bestimmen Verzeichnis inklusive aller Unterverzeichnisse. Sie können auswählen, ob die Dateien in einer Baumansicht gruppiert oder angezeigt werden, in einem einzigen Verzeichnis.

Der FlatView-Modus funktioniert sogar in Zip-Dateien und im Vorschaumodus und bietet damit eine extrem nützliche Lösung für die Anzeige der Vorschau aller Bilder in einem Archiv.

Der FlatView-Modus erlaubt es Ihnen, in verschiedenen Ebenen einer Verzeichnisstruktur gleichzeitig zu arbeiten.


Registerkarten

 

Wenn Sie einen Internet-Browser wie Firefox oder Netscape benutzen, haben Sie die Vorteile von Registern bereits kennen gelernt. Sie können einfach mehrere Fenster managen ohne die damit verbundene Überflutung des Desktops. Mit Opus können Sie mehrere Register öffnen und innerhalb eines Fensters zwischen verschiedenen Pfaden springen. Sie können einen oder mehrere Ordner in die Leiste mit den Registern ziehen um jeden in einem neuen Register zu öffnen. Auf die gleiche Weise ist es möglich neue Symbole in der Werkzeugleiste zu erstellen. 


Registerkarten

Registerkarten können sortiert und geordnet werden, wenn Sie sie einfach mit der Maus festhalten und verschieben. Dies funktioniert auch lister- und fensterübergreifenden. Rechtsklick auf ein bestimmtes Register öffnet ein Menü mit Aufgaben, wie das Duplizieren des Listers oder das Schließen aller Lister außer dem gewählten. 

Die Bezeichnungen von Registern sind anklickbar und verhalten sich wie die Verzeichnisse, die sie repräsentieren. D.h., dass Sie Dateien auf die Bezeichnungen schieben können um sie in das entsprechende Verzeichnis zu schieben oder zu kopieren oder mit einem Rechtsklick auf die Bezeichnung das Kontextmenü des Verzeichnisses aufrufen.

Gruppen von Registern können gespeichert und geladen werden, um Ihnen eine optimale Anpassung zu sichern.

Die Register können entweder oben oder unten an Listern dargestellt oder, platz sparend, auch ganz ausgeblendet werden.

Sie werden noch einiges über Register erfahren, wenn wir in die Rubrik "Beispiele für benutzerdefinierte Schalter" kommen.



Stile

 

Wenn Sie zwischen verschiedenen Betrachtungsweisen für ein bestimmtes Verzeichnis umschalten wollen, können Sie Schaltflächen in der Werkzeugleiste erstellen, unter denen Sie die Ansichten ablegen. Diese können Attribute wie Sortierreihenfolge, Betrachtungsmodus oder angezeigte Spalten enthalten. Alternativ können Sie auch auf das Stil-System von Opus zurückgreifen. Dies erlaubt Ihnen Stile zu erschaffen und zu verändern, welche die Art wie der aktuelle Ordner ausschaut bzw. bestimmte Sachen wie den Ordnerbaum oder Werkzeugleisten. Wenn Sie aufgerufen werden, können Stile den angezeigten Pfad in der rechten oder linken Seite des Fensters anzeigen. 

Sie können gewünschte Stile beliebig hinzufügen und entfernen



Layouts

 

Layouts ähneln Stilen mit dem Unterschied, dass sie die Konfiguration mehrerer Fenster speichern und neu erstellen können. Wenn Sie mehrere Opus-Fenster geöffnet haben, können Sie ein oder alle Fenster in einem benannten Layout abspeichern. Layouts speichern die Größe und Position aller Fenster ab, genau wie die betrachteten Pfade, die Ansicht usw. Sie können jedes abgespeicherte Layout aus einer Liste auswählen. Diese Liste kann überall in den Werkzeugleisten und Menüs abgelegt werden. Außerdem ist es möglich Schaltflächen und Schnellzugriffe zum Öffnen einzelner Layouts zu erstellen. Weiterhin können Sie sich entscheiden, ob die gerade geöffneten Fenster dabei geöffnet bleiben oder geschlossen werden wenn ein Layout geöffnet wird.

Eigene Layouts können auch mehr beinhalten.



FTP

 

Opus besitzt einen integrierten FTP-Client, der Sicherheitsprotokolle wie SFTP und SSH unterstützt. Soweit dies möglich ist, verhalten sich FTP-Ordner wie ganz normale lokale Ordner und die meisten Befehle funktionieren. Dies beinhaltet Befehle, die Sie erstellt haben, um sie in Ordnern zu benutzen. Wenn eine einzige Datei gebraucht wird, wird diese heruntergeladen und in einem temporären Cache abgespeichert, danach wird der Befehl auf sie angewendet.

Benutzen Sie FTP/SCP/SSH-Seiten wie ganz normale Ordner

Da die meisten Leute heute eine Firewall und einen Router installiert haben, ist es wichtig, dass der FTP-Client PASV(Passiv-Modus) unterstützt und unzählige Typen von Proxies. Es gibt viele weitere Optionen in den Voreinstellungen unter anderem wird auch der Transfer von Seite zu Seite unterstützt, wenn beide Seiten es unterstützen. 



ZIP-Archive

 

Ähnlich dem integrierten FTP-Client unterstützt Opus intern bereits ZIP-Archive und zeigt sie wie ganz normale Ordner an. Zusätzliche Funktionen erlauben es Ihnen, Miniaturansichten und Bilder anzusehen, die sich in den ZIP-Archiven befinden. Auch RAR-Archive werden unterstützt, jedoch lediglich als schreibgeschützt, somit können Sie keine Dateien in die Archive kopieren.

Plug-Ins von Drittherstellern können integriert und somit zusätzliche Archiv-Formate unterstützt werden, genau wie ein Plug-In zu Betrachtung der Registry in Opus.

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