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Directory Opus 10 ist bei uns exklusiv als deutsche Version verfügbar.
Tutorial zu den neuen Funktionen von Directory Opus 9 »Webseite TIPP
Bildkonvertierung |
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Directory Opus besitzt einfache Befehle zur Bildkonvertierung, die genutzt werden können um Bilder zwischen den populärsten Formaten zu konvertieren, Ihre Größe zu verändern oder zu rotieren. Wenn keine Argumente vorgesehen sind, bleibt Ihnen noch der Konvertierungsdialog, den Sie bereits kennen gelernt haben. Wenn Sie dieselbe Aktion wieder und wieder vollziehen, wird es mit der Zeit lästig immer über den gesamten Dialog zu klicken. In diesem Falle sind selbsterstellte Schalter nützlich. Wenn Sie beispielsweise Vorschaubilder aller ausgewählten Dateien mit 128x128 Pixeln im JPEG-Format erstellen wollen:
Während Bilder nur als JPEG, GIF, BMP oder PNG gespeichert werden können, kann Opus jedes Format, für das ein Plug-In installiert ist, lesen. So können Sie zum Beispiel mit der Stapel-Konvertierung Fotos von einer Digitalkamera im RAW-Format in qualitativ hochwertige JPEGs wandeln, ohne auf externe Software zurückgreifen zu müssen. Wenn Sie Aufgaben durchführen möchten, die den Funktionsumfang von DOpus übersteigen, ist es möglich auf externe Programme wie ImageMagick zurückzugreifen.
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Bilder gemeinsam nutzen |
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Sie können interne und externe Befehle mischen. In diesem Falle soll eine Kopie des Bildes auf eine Webseite via FTP geladen werden und dann die URL in die Zwischenablage gelegt werden, sodass sie an anderer Stelle eingefügt werden kann:
Die erste Zeile führt den internen Befehle Copy aus, um die Datei an die FTP-Seite zu schicken. Wenn dies geschehen ist, wird der externe Befehle SetClip.exe ausgeführt. SetClip fügt die Argumente, die Sie ihm mitgeben, in die Zwischenablage ein. In diesem Falle wird SetClip die URL zugewiesen und Opus ersetzt {file$} durch den Dateinamen. Weil SetClip ein Befehlszeilen-Programm ist, ist die Zeile runmode hide nötig, denn sonst erscheint ein unschöner Benutzerhinweis wenn SetClip ausgeführt wird.
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DIFF-Werkzeug |
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Wenn Sie mit mehreren Benutzern an einem großen Projekt arbeiten ist es oft nützlich zu wissen, was zwischen zwei Versionen geändert wurde. Zu diesem Zweck werden oftmals Tools wie WinMerge oder WinDiff benutzt. Manchmal wollen Sie zwei Dateien in unterschiedlichen Ordnern vergleichen, manchmal im selben. Da Sie dies nun alles aus Opus heraus tun können, wird der Arbeitsprozess deutlich vereinfacht. Im Beispiel wurde ein neuer Schalter erstellt: Mit einem Klick auf den Hauptschalter wird die meistgenutzte Aktion ausgeführt. In diesem Fall der Vergleich zweier Dateien im Quell und Zielordner des Fensters:
Mit einem Klick auf den Pfeil neben dem Schalter erscheint folgendes Menü:
Der erste Menüpunkt benutzt den, in Windows XP integrierten, "findstr"-Befehl, um nach einzelnen Zeichenketten (Strings) im aktuellen Verzeichnis zu suchen. Das {dlgstring} bewirkt, dass Opus einen Dialog öffnet, in dem das zu suchende Wort eingegeben werden kann. Der Pause-Befehl verhindert im Folgenden, dass der Eingabedialog automatisch geschlossen wird. Im Gegensatz zu anderen Befehlen muss dieser als MS-DOS-Batchfunktion ausgeführt werden, damit der Pause-Befehl funktioniert.
Dieser Befehl vergleicht die ersten beiden markierten Dateien im aktuellen Ordner. (Er gibt alle ausgewählten Dateien an WinMerge weiter, daher muss der Benutzer darauf achten, dass nur 2 Dateien ausgewählt werden.)
Unterhalb finden Sie den Befehl zum Vergleich von Quell- und Zielordner mithilfe von Winmerge. Das "noterm" hindert Opus daran, einen Backslash ans Ende des Pfades, der an WinMerge übergeben wird, anzufügen, da dies zu Fehlern führen kann.
Die Funktionen "WinDiff", Dateivergleich und der binäre Vergleich basieren alle auf demselben Vorgang. Manchmal ist eine Funktion nützlicher als eine andere, daher sollte man alle zur Verfügung haben. Mit den Schaltern MD5 und CVS werden einfache Batch-Dateien ausgeführt, diese sind daher an dieser Stelle nicht weiter von Interesse. Für Programmierer sei gesagt, dass Opus kompatibel mit Tortoise GUIs für CVS und Subversion Source Control inklusive Overlay Icons sowie extra Spalten für Dateiversionen etc ist.
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Mausklicks speichern |
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Opus bietet viele einzigartige Werkzeuge, aber den größten Unterschied werden Sie sicherlich darin bemerken, dass Sie altbekannte Dinge viel effizienter erledigen können. Mit dem Linksklick auf folgenden 3er Schalter gelangt man einfach nur auf den Desktop, auf dem zum Beispiel Downloads oder Dokumente an denen gerade gearbeitet wird gespeichert werden. Dies ist im Grunde nichts Neues, es war schon immer möglich und üblich, aber mit Opus können Sie einen eigenen Schalter in der Werkzeugleiste oder ein Tastenkürzel so definieren, dass er dies mit nur einem einzigen Klick bzw. Tastendruck erledigt.
Der Pfad /Desk ist ein selbsterstellter Alias. Es gibt einen eingebauten Alias (Abkürzung) namens /Desktop, der Sie auf den virtuellen Desktop-Ordner bringt, was jedoch oft nicht beabsichtigt ist, da dieser virtuelle Ordner eine Ansicht Ihres Desktops ist, in der die Ordnern aller Benutzer und zusätzlichen Icons wie Arbeitsplatz oder Papierkorb, die physikalisch nicht existieren, vermischt werden. Um den Zugriff auf den virtuellen Ordner des jeweiligen Benutzers zu vereinfachen existiert der oben genannte Alias. Anstatt des Alias könnte man auch den kompletten Pfad angeben:
Dies wurde jedoch in diesem Falle nicht gemacht, da der Alias an mehreren Stellen genutzt wird und schneller einzugeben ist. Außerdem gilt diese Opus-Konfiguration unabhängig vom Pfad der Benutzerdateien und ist somit auf verschiedensten Systemen und mit verschiedenen Benutzernamen verwendbar. Durch die Benutzung eines Alias müssen Sie also nur minimale Änderungen vornehmen. Eine andere Schreibweise ist der Befehl Go mit dem Argument "User" um auf die Daten eines Benutzers zuzugreifen (Vorraussetzung ist, dass Sie Zugriff haben):
Nun aber zurück zum 3er Schalter. Die weiteren beiden Funktionen haben zwar keinen Bezug zum Thema, aber um Platz zu sparen wurden Sie auch auf diesen Schalter gelegt. Die Aktion für einen Rechtsklick ist folgende:
/NewImages ist ein weiterer Ordner-Alias, der auf den Ordner E:\Images\New zeigt. Es werden viele Bilder aus dem Internet gespeichert (auf dem Desktop). Wenn dieser dann nach einer gewissen Zeit bereinigt wird, wird aussortiert, welche Dateien gelöscht und welche in den Bilderordner verschoben werden sollen. Mit einem Klick kann dies geschehen. Der große Vorteil liegt darin, dass kein neues Fenster geöffnet werden muss oder Dateien über den gesamten Desktop gezogen werden müssen. Alle Aktionen werden durch einen einzigen Klick ausgelöst und durchgeführt. Die Aktion für einen Klick auf die Mitte:
In diesem Fall kommt man mit dem Go-Befehl auf einen Ordner mit neuen Bildern. Opus ist so eingestellt, dass es in die Miniaturansicht umspringt und die Dateien nach Datum sortiert. Somit ist es einfach, die neuesten Fotos zu finden.
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Filter und Symbolleisten |
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Wir beenden diesen Abschnitt nun mit den beiden Objekten in der oberen, rechten Ecke des Opus-Fensters. Das erste ist ein "Dateien anzeigen"-Filter, der in der Sektion "Große Funktionen" angesprochen wurde. Kurzgesagt können Sie hier eingeben, welche Dateitypen angezeigt werden sollen, z.B. *.jpg um nur JPEG-Bilder anzuzeigen.
Ich habe die Tastenkombination "Strg-Q" so belegt, dass der Cursor in das Filter-Feld springt, um die Ansicht filtern zu können, ohne die Maus zu berühren. Weiterhin habe ich "Strg-E"
Der Hauptschalter des Menüs, das Stern-Symbol löscht alle Filter, sodass alle Dateien angezeigt werden.
Ein Löschen des Textes im Filterfeld hat denselben Effekt. Mit einem Klick auf den Pfeil öffnet sich ein Menü mit Befehlen, die mit Filtern und Extra-Werkzeugleisten in Verbindung stehen:
Mit dem ersten Eintrag werden versteckte Systemdateien angezeigt:
Die meiste Zeit ist es nicht erwünscht, dass Systemdateien in der normalen Ansicht sichtbar sind, braucht man sie dann aber doch, erspart einem der folgende Befehl langwieriges Klicken in den Ordneroptionen. Der nächste Befehl öffnet meine Filter-Werkzeugkiste, auch sichtbar über den Hotkey "Mnowrap>ctrl-f":
Die Werkzeugleiste wurde erstellt, um die 4 Filterboxen zum Anzeigen, Verbergen von Dateien und Ordnern sowie zur Nutzung von Füllzeichen in einem Feld anzeigen zu können.
Weiterhin wurde eine Werkzeugleiste zur Ausführung von einzelnen Befehlen erstellt. Sie beinhaltet lediglich eine Command-Edit-Box. Somit können einzeilige Befehle eingegeben und im aktiven Fenster ausgeführt werden. Dies ist nützlich, um Teile von späteren Befehlsketten und einmalige Befehle zu testen bzw. auszuführen, die es nicht wert sind, einen neuen Schalter zu erstellen.
Das Stil-Werkzeugleisten-Symbol zeigt die Stil-Werkzeugleiste, die in Opus integriert ist. Standardmäßig ist es nur ein Reiter, dass es Ihnen erlaubt zwischen einzelnen Lister-Stilen zu wechseln. Diese Stile sind eine Art vordefinierte Ansicht, um schnell zwischen verschiedene Ansichten zu wechseln.
Der letzte Eintrag schaltet zur Bild-Verschiebe-Werkzeugleiste. Diese enthält unzählige Schalter und mit jedem wird das Bild in einen anderen Ordner verschoben. Wenn somit der Ordner mit den neuen Bildern sehr voll ist, kann man mit einem einzigen Klick die Bilder in verschiedenste Ordner einsortieren ohne, vorher alle Ordner in neuen Fenstern öffnet zu müssen.
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Dies waren die Beispiele für eigenen Schalter. Auf den folgenden Seiten finden Sie kleine Funktionen, welche die Arbeit erheblich vereinfachen können.
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