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Problem mit 32- auf 64-Bit-Migrationstools

Autor: Leo Davidson, Übersetzung: Andreas Brikalin

Es gibt keinen Migrationspfad von 32-bit Windows auf 64-bit Windows.

Microsoft stellt keine Migrationstools bereit, um installierte Software von 32-bit auf 64-bit Windows zu überführen. Wenn Sie sich zu diesem Schritt entscheiden, muss in Kauf genommen werden, sämtliche Software von Grund auf neu installieren zu müssen. Dies ist nicht zu vergleichen mit etwa einem Upgrade von Windows Vista 32-bit auf Windows 7 32-bit, die ein In-Place-Upgrade als Option erlaubt.

Das geschieht nicht aus böser Absicht oder Faulheit seitens Microsofts, sondern es gibt vielerlei gute Gründe dafür. Eine Anzahl von Programmen installiert beispielsweise verschiedene (oder zusätzliche) Komponenten an unterschiedlichen Stellen, mit unterschiedlichen Registryeinstellungen, bezogen auf eine 64-bit-Version von Windows. Sämtliche Tools, die versuchen, nativ vorhandene Software bzw. die entsprechenden Registryschlüssel auf eine 64-bittige Version zu verschieben, wissen oft nicht um kleine Unterschiede bei all der großen Vielfalt an möglicher installierter Software. Selbst wenn diese Details bekannt wären, wäre es problematisch, alle von einem 64-bit Windows benötigten zusätzlichen Komponenten auf zuverlässige Weise verfügbar zu machen.


"Third-party" 32/64-bit Migrationtools

Einige Hersteller sogenannter Third-Party-Software haben versucht, Tools für die Migration auf 64-bit Windows herzustellen. Wir empfehlen dringend, vom Gebrauch derartiger Tools bezüglich Directory Opus abzusehen, weil sie sehr wahrscheinlich mehr Probleme hervorrufen als sie möglicherweise beseitigen. Es gibt gute Gründe (wie oben bereits erwähnt), dass Microsoft selbst solche Tools nicht bereit stellt.

Sowie die Möglichkeit, dass Ihre Software in einem instabilen Zustand verbleibt, in dem einige Teile nicht korrekt funktionieren, besteht auch die Gefahr, dass diese Tools Installations- und Deinstallationsroutinen fehlerhaft laufen lassen, so dass etwa die Möglichkeit auf ein Update der Software, sowie Reparatur oder Deinstallation nicht funktioniert. Das geschieht, weil die Programmkomponenten und Registrywerte leicht in "unmöglichen" Kombinationen oder Orten landen können, die bei einer Standardinstallation auf einer 64-bit-Maschine nicht passiert wäre.


Reparatur von Opus, wenn Sie ein solches Tool benutzt haben

GPSoftware hat ein spezielles Deinatallationsprogramm zur Verfügung gestellt, um eine durch solche Migrationstools bedingte fehlerhafte Installation zu reparieren. Wenn Sie ein derartiges Tool benutzt haben, ist zu empfehlen, diesen speziellen Uninstaller laufen zu lassen und dann die 64-bit-Version von Directory Opus neu zu installieren.

http://www.gpsoft.com.au/files/UninstallDOpus32on64bit.exe

Beachten Sie bitte, dass dieses Tool nur Directory Opus reparieren kann, jedoch nicht die übrige Software. Im Zweifelsfall ist empfohlen, eine saubere Neuinstallation von Windows zu erwägen, um etwaige Probleme mit anderer Software zu vermeiden. Andernfalls ist es schwer zu sagen, ob weiter bestehende Probleme durch unkorrekt migrierte Software hervorgerufen werden oder durch etwas anderes. Eine Neuinstallation erspart im Zweifelsfall auf längere Sicht möglicherweise doch erforderlichen Zeitaufwand, aber es ist Ihr Computer und Ihre Entscheidung.



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 · 32- und 64-Bit-Windows

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