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Im Febrar 2006 hat Alinea Computer den Vertrieb unserer Amiga-Software
AmigaWriter, ArtEffect und StormC übernommen.
Bitte setzen Sie sich bei Vertriebs- oder Support -Anfragen mit Alinea in Verbindung.

Diese Webseiten bleiben online, um Ihnen einige Informationen und Support anzubieten.
Bitte beachten Sie, dass wir keine Supportanfragen zu
Amiga-Produkten bearbeiten können.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Statement (Juli 2001)


Warum gibt es keine PPC-Version von ArtEffect bzw. den Plugins?

Wenn wir die Plugins für den PowerPC kompilieren, dann ist der Geschwindigkeitsvorteil bei der Version 3 und 4 gering bis gar nicht vorhanden. Dies liegt zum großen Teil an der internen Struktur von AE, die im Rahmen der virtuellen Speicherverwaltung ständig auf das OS zugreift. Hier kommen dann die bekannten Umschaltzeiten zwischen PPC- und 68k-CPU auf den phase5-Boards zum Tragen, die den gesamten Geschwindigkeitsvorteil aufheben.

Eine Umstellung von AE auf die Gegebenheit, daß das OS fast komplett auf dem 68k ausgeführt wird, würde eine weitgehende Neuprogrammierung bedeuten. Dies wäre wenig sinnvoll, weil es auf einem "normalen" PPC-System (ohne 68k-CPU) wieder zur vollen Geschwindigkeit kommen würde. Nur warten wir leider schon seit 3 Jahren auf dieses System, was wir aber nicht Wissen konnten.

Eine Bestätigung unserer ursprünglichen Vermutungen und dieser Aussage ist am Produkt AmigaWriter zu sehen. Hier haben wir mit großem Aufwand eine spezielle phase5-PPC-Optimierung gemacht. Diese resultiert in einem Geschwindigkeitszuwachs von 5 - 30% bei einigen Funktionen. Das ist damit meilenweit entfernt von der erwarteten 5 bis10-fachen Geschwindigkeitssteigerung (allein 5-fach durch den rund 5x höheren Takt des PPC und eine Verdoppelung durch die bessere Technik der CPU).

Andere Programmierer können dies mit Sicherheit bestätigen. Es gibt dabei auch Ausnahmen, nämlich dann, wenn das Programm in idealen Modulen vorliegt, bei denen die reine Rechenroutine möglichst lange direkt auf dem PPC arbeiten kann, ohne zum 68k wechseln zu müssen. Beispiele hierfür sind Tornado3D und Wildfire, die tatsächlich Faktoren von 5-10 aus dem PPC herausholen.

Wir hatten in der Vergangenheit desöfteren überlegt, ob wir eine derartige Betrachtung veröffentlichen sollen. Wir haben aber davon abgesehen, weil wir den Markt nicht weiter gefährden wollten, denn für Hersteller und Händler ist es schon seit langem ein Weg am Abgrund. Wir waren auch immer guter Hoffnung, daß es bald "echte" PPC-Karten für den Amiga geben würde, denn schließlich wußten wir intern von gut einem halben Dutzend solcher Projekten. Verwunderlich ist es, daß sich offensichtlich nur Wenige gefragt haben, warum wir keine PPC-Versionen unserer Programme auf den Markt gebracht haben, wo wir doch in der Werbung des StormC-Compilers gesagt hatten, daß dafür nur ein Neu-Compilieren notwendig ist. Unter dem Druck der Amiga-Gemeinde hätten wir es dann vermutlich auch früher so dargestellt, da aber kaum einer gefragt hat...


Markus Nerding (e-Mail)
Geschäftsführer

 
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